Mach mit bei der Feministischen Sondersession!

Der Lock Down ist vorbei, die Krisensituation bleibt. Denn in Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Altersheimen herrschte schon vor Corona Krise! Du bist Expert*in und weisst am besten, welche Probleme und Bedürfnisse im nationalen Krisenmanagement vergessen gegangen sind.

Die Feministische Sondersession ist die Plattform für deine Forderungen, der Ort wo du dich mit Gleichgesinnten vernetzen kannst – deshalb werde auch du Teil davon!

Trage dich hier ein um Teil der Feministischen Sondersession zu werden. weitere Informationen zum Mitmachen findest du unter: http://sondersession.ch/mitmachen-2/

Grosses Treffen der Frauen*streikkoordination Bern

Wir treffen uns offline! Du bist herzlich eingeladen.

Zeit: 28. Juni, 14-17:00 Uhr. Ort: Meinen-Areal an der Schwarztorstrasse 76, folge den Schildern.

Nach dem Frauen*streikjubiläum geht es um die Planung der nächsten grossen Aktionen und Veranstaltungen. Denn wir fühlen uns gelinde gesagt ziemlich veräppelt. Plötzlich waren wir wichtig –sogar «systemrelevant» –wir alle, die im Detailhandel, in der Gesundheitsversorgung, in der Reinigung, in der Kinderbetreuung, in der Sozialen Arbeit, in der Bildung und zu Hause den Laden am Laufen hielten. Zum Dank gabs Applaus – für die Swiss 1.5 Milliarden Franken. Wir tragen mit unserer Arbeit überverhältnismässig viel zur Bewältigung der Krise bei. Es sind hingegen in der Überzahl Männer, die politische Entscheidungen fällen und die Krise managen.
Damit ist jetzt Schluss! Wir wollen mitreden, mitbestimmen und mitentscheiden. Unsere Arbeit trägt die Gesellschaft, wir sind Expertinnen für unsere Arbeit, unser Leben und unsere Sicherheit. Für die Bewältigung der Krise und darüber hinaus braucht es uns. Denn ohne uns geht nichts.

Und drum machen wir weiter und verändern nichts weniger als diese Gesellschaft. Hilfst du mit?

Brauchst du Kinderbetreuung? Dann melde dich bei

Der Raum ist leider nicht rollstuhlgängig.

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauenstreik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Für das Treffen gelten die aktuellen Regeln des BAG.

Feministische Menschenkette!

Wir sind solidarisch!
Wir sind feministisch!
Wir sind verschieden!
Wir sind viele!

Vielen Dank für eure Teilnahme an dieser unendlichen Menschenkette!!!
#frauenstreik #frauenstreikbern #frauenstreik2020

Feministischer Postenlauf

Genau ein Jahr nach dem historischen Frauenstreik 2019 macht sich das Frauenstreikkollektiv am 14. Juni nochmals hör-und sichtbar. Corona hat gezeigt, dass die Forderung aktueller sind denn je!

Wegen den Corona-Massnahmen wird es keinen Streik  geben, stattdessen haben wir einen feministischen Postenlauf organisiert. Auf der Demo-Route vom Vorjahr  (siehe Karte unten) findet ihr Posten zu feministischen Themen, darunter Care-Arbeit, Lohngleichheit, Gewalt und Frau*lenzen. Der Postenlauf wird von 14 bis 17 Uhr stattfinden. Startnummernausgabe ist am Bundesplatz. Damit wird die Schutzmassnahmen des BAGs einhalten können, bitten wir dich auch dort mit dem Lauf zu beginnen.  Viele motivierte Helfer*innen werden dafür sorgen, dass es nicht zu grossen Menschenansammlungen kommt. Darüber hinaus stellen wir Desinfektionsmittel bereit.

Zieh dir etwas Violettes an und komm zu unserem Postenlauf. Es wird lustig, lehrreich, kreativ und motivierend für zukünftige feministische Kämpfe.

An allen roten Punkten findest du einen thematischen Posten. Die blauen Punkte markieren allgemeine Infostände zum Frauen*streikkollektiv. Komm vorbei!

SEI AUCH DU TEIL DER FEMINISTISCHEN MENSCHENKETTE

Der Frauen*streik am 14. Juni 2019 war unglaublich wichtig und prägend. Doch die Gleichstellung ist noch nicht erreicht!

Mit der virtuellen FLINT*kette zeigen wir, wie viele wir sind und dass wir trotz Corona-Krise und physischer Distanz weiter für eine Gesellschaft kämpfen, die auf Gleichstellung und Solidarität beruht: ohne Diskriminierung, ohne Sexismus und ohne Gewalt. Gemeinsam können wir die Gesellschaft verändern!

Willst auch du Teil der virtuellen FLINT*kette sein? Dann schicke bis Freitag 12. Juni 12:00 Uhr dein Foto via an uns.

Für ein optimales Ergebnis, verwende bitte Hochformat, strecke die Arme ungefähr auf Brusthöhe aus und lasse recht, links, oben und unten von deinem Körper etwas Platz.
Lila Kleider, Accessoires, Masken und Plakate können gerne mit aufs Bild! Falls du möchtest, kannst du selbstverständlich dein Gesicht verdecken.

Das Video wird am 14.06.2020 online gestellt.
Frauen* verändern die Gesellschaft, JETZT!
Diversität ist unsere Stärke!
Women* of the world unite!“

Wir fordern 10 Sitze im Krisenstab des Bundes!

Aufgrund der breiten Unterstützung des Appells von 42 Frauenorganisationen fordern die unterzeichnenden Gruppen 10 Sitze im aktuellen Krisenstab des Bundes:
Es braucht dringend Gesundheitspersonal, Hebammen, Kinderbetreuerinnen, Mütter,
Sozialarbeiterinnen, Lehrerinnen, Migrantinnen, Reinigungspersonal, Hausfrauen und
Beschäftigte aus dem Detailhandel und der Gastronomie im Krisenstab des Bundes.

Plötzlich waren wir wichtig – sogar „systemrelevant“. Die Coronakrise hat allen vor Augen geführt, wie wichtig die von Frauen geleistete Arbeit für das Funktionieren unserer Wirtschaft ist: 69 Prozent des gesamten Arbeitsvolumens in der Schweiz wird im Sorge- und Versorgungssektor geleistet, Frauen leisten über 60 Prozent dieser Arbeit.

Wir Frauen verfügen über eine enorme Erfahrung und Expertise in den Bereichen, die zur Bewältigung dieser Krise zentral sind und trotzdem werden wir weder als Expertinnen noch als Betroffene ernst genommen. Männer managen die Krise an uns vorbei. Damit ist jetzt Schluss!

Der aktuelle Krisenstab des Bundes repräsentiert weder unsere Arbeit, noch unsere legitimen Forderungen und Anliegen, noch sind wir selbst angemessen vertreten. Von 14 Personen im Krisenstab sind lediglich 2 Frauen. Das ist Ausdruck der extrem ungleichen Verteilung von Macht und politischer Repräsentation zwischen den Geschlechtern. Die einen haben Macht, Geld und Entscheidungsgewalt, die anderen machen den Grossteil der Arbeit. Doch uns reicht es!

Wir wollen mitreden, mitbestimmen und mitentscheiden. Unsere Arbeit trägt die Gesellschaft, wir sind Expertinnen für unsere Arbeit, unser Leben und unsere Sicherheit. Für die Bewältigung der Krise und darüber hinaus braucht es uns.
Denn ohne uns geht nichts!

Appell fordert: Frauen während Coronakrise nicht vergessen

Wann, wenn nicht jetzt? Frauen zählen!

Wir fordern:

1. Wir bestimmen mit am Verhandlungstisch!

2. Massnahmen zum wirtschaftlichen Aufschwung müssen die reale Lebenssituation aller Frauen in der Schweiz berücksichtigen.

3. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss erreicht werden.

4. Die Arbeitsbedingungen in den systemrelevanten Berufen müssen verbessert werden.

5. Gewalt gegen Frauen* ist eine Krise mit epidemischem Ausmass – auch vor und ohne Corona.

6. Es braucht spezifische Unterstützung für Migrantinnen*, denn sie tragen die Kosten der Krise doppelt stark.

7. Die Finanzierung der Krise darf nicht auf dem Rücken der Frauen* geschehen.

Online Treffen: Planung 14. Juni 2020

Der 14. Juni 2020 nähert sich in grossen Schritten. Wir möchten das Jubiläum feiern. Wir möchten weiter kämpfen und laut sein!

Ein Jahr nach dem grossartigen und wunderbaren Streik stehen wir vor einer grossen gesellschaftlichen Herausforderung. Dieser müssen und wollen wir feministisch begegnen. Wir laden euch dazu ein, euch zu beteiligen, eigene Ideen zu entwickeln oder euch den Aktionen, die wir planen, anzuschliessen.

Am 4. Juni, 20:00 treffen wir uns online, um den 14. Juni vorzubereiten. Ihr könnt euch hier anmelden:

UND: Zurzeit läuft Vieles und ihr könnt Teil davon sein. Wartet nicht bis zum Treffen am 4. Juni und meldet euch JETZT bei mit euren Ideen, für Infos oder um euch zu engagieren.

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Egal, ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da. Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Das Gosteli-Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung muss weiterbestehen!

Seit 1982 archiviert die Gosteli-Stiftung bedeutende Quellen zur Frauengeschichte, massgeblich finanziert durch Marthe Gosteli selber (1917-2017). Das Stiftungsvermögen kann die Finanzierung des Archivs allerdings nur noch kurzfristig sichern. Der Bund prüft nun eine Beteiligung an der Finanzierung des Archivs.

Unterschreibe diese Petition um die Finanzierung des Archives langfristig zu garantieren: https://act.campax.org/petitions/das-gosteli-archiv-zur-geschichte-der-schweizerischen-frauenbewegung-muss-weiterbestehen

Bis heute umfasst das Gosteli-Archiv über 400 Bestände und auch der Frauen*streik 2019 ist dort dokumentiert. Zudem baute die Gosteli-Stiftung eine historische Bibliothek mit grosser Broschürensammlung auf und macht Quellenverzeichnisse digital zugänglich. Damit avancierte das Gosteli-Archiv zum zentralen Dokumentations- und Forschungsort der Schweizer Frauen- und Geschlechtergeschichte. Zahlreiche geschichtswissenschaftliche Dissertationen, Forschung im Bereich der Gender Studies und Biographien über Frauen in der Schweiz basieren auf Quellen der Gosteli-Stiftung. Viele der Bücher haben grosse gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten. Ebenso arbeiten zahlreiche Studierende der Schweizer Universitäten mit Quellen des Archivs, um ihre Abschlussarbeiten zu verfassen.

Gegenwärtig prüft der Schweizerische Wissenschaftsrat, ob und wie sich der Bund im Rahmen der BFI-Botschaft 2021-24 an der Finanzierung des Archivs beteiligen soll. Der Entscheid liegt anschliessend beim Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

Als Forscher*innen und Interessierte der Frauen- und Geschlechtergeschichte und der Gender Studies fordern wir den Bund auf, die Finanzierung und Weiterentwicklung des Archivs zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung sicherzustellen und die Fortführung des Archivs an seinem Standort in Worblaufen zu ermöglichen.

1. Das Archiv, die Bibliothek und die bereitgestellten digitalen Quellenverzeichnisse stellen eine unverzichtbare Grundlage dar, um die Schweizer Frauengeschichte zukünftig zu erforschen. Das Gosteli-Archiv umfasst Bestände, die in staatlichen Archiven nicht greifbar sind. Es bietet damit eine einzigartig und in demokratiepolitischer Hinsicht unabdingbare Grundlage, um die Geschichte der Frauen in der Schweiz aufzuarbeiten.

2. Der Standort des Archivs in Worblaufen soll erhalten bleiben: Er steht symbolisch für den langen Ausschluss der Schweizer Frauen von staatlichen Institutionen. Da die staatlichen Archive sich der Frauengeschichte nicht widmeten, übernahmen Frauen selbst diese Aufgabe. Das Gosteli-Archiv ist damit Zeichen der spezifischen Frauengeschichte der Schweiz. Ein Erhalt von Stiftung und Archiv an ihrem Standort garantiert im Weiteren, dass die wertvollen Archiv- und Bibliothekbestände für die Zukunft umfassend aufbewahrt und für die Forscher*innen jederzeit zugänglich sind. Schliesslich eröffnet die Gosteli-Stiftung mit ihren Räumlichkeiten eine einzigartige Möglichkeit der Vernetzung und des Austauschs von Forscher*innen.

Unterzeichnerinnen:
Dr. Fabienne Amlinger, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern
Dr. Francesca Falk, Historisches Institut, Universität Bern
Dr. Sonja Matter, Historisches Institut, Universität Bern
Dr. Pauline Milani, Departement für Zeitgeschichte, Universität Freiburg
Dr. Tanja Rietmann, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern

Um die Finanzierung des Archives langfristig zu garantieren, unterschreibt bitte folgende Petition: https://act.campax.org/petitions/das-gosteli-archiv-zur-geschichte-der-schweizerischen-frauenbewegung-muss-weiterbestehen