Berner Frauen* fordern Männer-Enthüllungsgebot 

Aktion gegen verhüllte Männer

Die Frauen*streik-Kollektiv Bern fordert ein konsequentes Gebot für die Enthüllung von Männern. Die Teilnehmerinnen der Aktion für ein Männer-Enthüllungsgebot befreiten am Sonntag, 14. Februar, in Bern Albert Einstein von seiner Verhüllung. Sie wehren sich dagegen, dass einmal mehr nur Frauen* Kleidervorschriften gemacht werden sollen und fordern im Falle eines Ja am 7. März gleiches Unrecht für alle. Dass erneut vor allem Frauen* unter den Folgen eines sexistischen, rassistischen, patriarchalen, grotesken und unnötigen Angriffs auf die Grundrechte und die Freiheit zu leiden haben werden, ist der Schweiz des 21. Jahrhunderts unwürdig. 

Die Initiative für ein Verhüllungsverbot aus rechtsnationalistischen Kreisen zielt auf Frauen*, Migrant*innen und Muslim*innen. Dass Männer Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nichtbinären und trans Menschen (FLINT) vorschreiben wollen, wie diese sich zu kleiden haben, ist eine alte Geschichte. «Neu ist nur, dass diese Männer früher stets forderten, die Frauen* sollten sich mehr verhüllen. Die Anti-Burka-Initiative ist insofern ein Novum, als dass sie erstmals das Gegenteil verlangt», sagen Sara, Daniela, Moana und Julia vom Frauen*streik-Kollektiv Bern. «Einmal mehr machen Männer – und der Vorstand des Initiativkomitees besteht nur aus Männern – mit den Körpern von Frauen* Politik und entscheiden ungefragt ‘für’ sie.»

In der Schweiz gibt es maximal 40 Burka- oder Nikab-Trägerinnen. Dies sind 0,00046 Prozent der Wohnbevölkerung. Eine Verfassungsänderung, die Grundrechte beschneidet und die Freiheit von FLINT einschränkt, ist allein deshalb reiner Verhältnisblödsinn


Das Vorurteil, wonach muslimische Frauen* unterdrückt und in ihrer Wahlfreiheit eingeschränkt seien, ist nicht nur sexistisch, sondern auch rassistisch. Unter dem Vorwand, Frauen* schützen und in die Gesellschaft integrieren zu wollen, hetzen die Initianten einmal mehr gegen Frauen*, Migrant*innen und Muslim*innen.  Mit einem Verhüllungsverbot würde in unsere freiheitliche Verfassung ein Kleiderzwang eingebaut. Das Ansinnen, Frauen* durch Zwang befreien zu wollen, ist geradezu absurd und anmassend.

Weitere Argumente gegen das Verhüllungsverbot findet ihr hier.

Weitere Bilder findet ihr hier.

Online-Treffen von Migrant*innen

// en español mas abajo // in english below

Am 3. März 2021 organisiert das Frauenstreik Kollektiv Bern ab 19 Uhr ein Treffen von Migrant*innen

Vor wenigen Monaten ist unsere Arbeitsgruppe Migration entstanden. Wir wollen die Sichtbarkeit der Themen und Forderungen von uns Migrant*innen verstärken! An diesem ersten Treffen werden wir uns vernetzen und uns darüber austauschen, was uns beschäftigt, was wir uns wünschen und fordern. Wir können uns auch bereits verbünden, um gemeinsame Aktionen zu planen.

Es gibt viel zu Bewegen! Wir können uns gegenseitig stärken, gemeinsam Barrieren überwinden und unsere Stimmen erheben im feministischen Kampf!

Das Treffen ist für Frauen, Trans, intergeschlechtliche und Nicht-binäre Menschen mit persönlicher oder familiärer Migrationserfahrung in die Schweiz. Das Treffen wird auf Hochdeutsch sein, aber wir können auch Gruppendiskussionen in unterschiedlichen Sprachen machen.

Möchtest du teilnehmen, dann schicke deine Anmeldung an . Du wirst danach den Link für das Zoom Meeting am 3.3.21 erhalten.

Die Einladung kannst du gerne an deine Freundinnen weiterleiten! Bis bald!

El miércoles 3 de marzo a las 19 horas el colectivo de la Frauenstreik de Berna organiza un encuentro de mujeres migrantes

Desde hace un par de meses hemos creado el grupo Migración para que las reivindicaciones y los problemas que tenemos las/les migrantes sean más visibles. El 3 de marzo hacemos un primer encuentro online para hablar, fortalecer nuestras redes y pensar en acciones que podríamos llevar a cabo juntas. Anímate! Hay muchas cosas que podemos cambiar, muchas barreras por derribar y nuestras voces tienen que sonar bien fuerte en la lucha feminista.

Si quieres participar, envíanos un mail a para que el día 3 de marzo te enviemos el enlace de Zoom. El encuentro será en Hochdeutsch, pero también podemos hacer grupos de discusión en distintos idiomas.

Puedes invitar a más amigas o conocidas.

El encuentro es para mujeres, personas inter o no binarias que han emigrado a Suiza o cuya familia ha migrado.

Nos vemos!!!

On March 3rd 2021, the Women’s Strike Collective Bern organizes a meeting of migrant women from 7 pm

A few months ago, our working group Migration was formed. We want to increase the visibility of the topics and demands of us migrants! At this first meeting we will network and exchange about what concerns us, what we wish and demand. We can also already join forces to plan joint actions.

There is a lot to move! We can empower each other, break barriers together, and raise our voices in feminist struggle.

The meeting is for women, trans, intergender and non-binary people with personal or family migration experience to Switzerland. The meeting will be in High German, but we can also do group discussions in different languages.

If you want to participate, send your registration to You will receive the link for the Zoom meeting on 3.3.21.

Feel free to forward the invitation to your friends! See you soon!

Online-Diskussion: Das Verhüllungsverbot, die Selbstbestimmung der Frau und latenter Rassismus

25. Februar 2021, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr via Zoom

Am 7. März stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen über das Verhüllungsverbot ab. Die Initiative wirft widersprüchliche Fragen zum Selbstbestimmungsrecht der Frau auf. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob diese Selbstbestimmung und nicht ein latenter Rassismus das wahre Motiv der Initiantinnen darstellt. Das Kollektiv „Wir alle sind Bern“ möchte in einem Online-Podium mit Gästen, darunter aus dem Frauen*streik-Kollektiv, eine Perspektive auf das Thema gewinnen, die vom dominanten politischen Diskurs abweicht. In einem zweiten Teil, haben alle virtuell Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Aufgrund von Corona-Schutzmassnahmen findet das Café CosmoPolis online statt, so tune in!!!

Flyer_Café CosmoPolis zum Verhüllungsverbot

Mehr Infos unter: wirallesindbern.ch

50 Jahre Frauenstimmrecht: Wegbereiterinnen im Porträt

Am 7. Februar 2021 wird das Schweizer Frauenstimmrecht 50 Jahre alt. In Erinnerung an all die hartnäckigen und mutigen Frauen, die jahrzehntelang darum kämpften, dass auch wir Frauen endlich abstimmen und wählen dürfen – und selbst gewählt werden können – stellen wir hier mehrere dieser Wegbereiterinnen vor. Es kommen laufend weitere dazu.

Tilo Frey (1923-2008)

Foto: parlament.ch
„50 Jahre Frauenstimmrecht: Wegbereiterinnen im Porträt“ weiterlesen

Online-Treffen des Kollektivs: Aktionsphase!

14. Februar 2021, 14 Uhr, online

Nach dem letzten Kollektiv-Treffen und einer wahnsinnig energetischen Online-Assise mit hunderten Teilnehmer*innen, fällt am 14. Februar der Startschuss für die konkrete Planung und die Mobilisierung für den 14. Juni 2021! In einem zweiten Teil führen wir unsere Diskussion über die Entscheidungsprozesse des Kollektivs fort und erhalten Updates aus unseren verschiedenen Arbeitsgruppen.

Aufgrund der Corona-Massnahmen findet das Treffen online via Zoom statt. Bitte melde dich mit einer kurzen Mail an an, damit wir dir vor dem Treffen die Zugangsdaten schicken können.

Wie immer sind alle Frauen, intergeschlechtliche, non-binäre und trans Personen herzlich willkommen – egal ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da, ob du eigene Ideen mitbringst oder dich inspirieren lassen willst, wir freuen uns!
Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

NEIN zur „Gesichtsverhüllungs-“ oder „Anti-Burqa“ – Initiative!

Argumente gegen die Initiative

Die Initiative stärkt die Gleichstellung der Geschlechter nicht. Im Gegenteil, sie behindert die Fortschritte der feministischen Bewegung. Eine sexistische, rassistische, paternalistische und zutiefst anti-feministische Initiative

  • Das Vorurteil, wonach muslimische Frauen, und insbesondere Nikabträger*innen, unterdrückt und in ihrer Wahlfreiheit eingeschränkt würden, ist stark verankert. Es ist sexistisch und rassistisch zugleich, wird aber von einem Teil der Politiker*innen aufgenommen und instrumentalisiert, um von aufkommenden Emotionen zu profitieren und an Sichtbarkeit zu gewinnen.
  • Eine solche Interpretation des Nikabs ist nur möglich, wenn über die Köpfe von muslimischen Frauen hinweggesprochen wird und ihre Denk-und Handlungsfähigkeit verneint wird. Ihnen wird die demokratische Teilhabe abgesprochen.
  • Diese Frauen als unterdrückt und als zu ‘etwas gezwungen worden’ zu betrachten, bedeutet ihnen den Status eines politischen Subjekts abzusprechen. Sie werden damit zu Objekten des politischen Diskurses reduziert.Beides können wir in der Initiative und in der dazugehörigen Debatte beobachten.
  • Wer dieses Vorurteil akzeptiert und es benutzt, tendiert dazu die Situation der Frauen in der Schweiz im Vergleich zu idealisieren, auch wenn diese jeden Tag Lohnungleichheit, Feminiziden und anderen Formen der Unterdrückung ausgesetzt sind. Die Feministinnen in der Schweiz fordern reale Antworten auf ihre Kämpfe.
  • Der Vorwand der «Befreiung der Frauen» wurde bereits früher als Rechtfertigung einer politischen Agenda missbraucht (z.B. als die USA die militärische Intervention in Afghanistan moralisch als Befreiung von Burkaträger*innen zu rechtfertigen versuchte). Frauen und die Kleidung von Frauen dürfen nicht als Rechtfertigung für politische und strategische Ziele missbraucht werden.

Auszug aus: Zusammenfassung: Argumentarium der Foulards Violets für die Abstimmung vom 7. März 2021 über die Initiative «für ein Verhüllungsverbot»

Mach mit bei der Vorbereitung des 14. Juni!

Online Treffen des Kollektivs

17. Januar, 14.00 Uhr, online

Am 17. Januar um 14 Uhr erarbeiten wir zusammen, was wir in Bern am 14. Juni 2021 machen wollen. Wir werden auch über die Entscheidungsprozesse des Kollektives reden und sie weiterentwickeln.
Ausserdem werden wir einen Überblick der Aktionen unserer Arbeitsgruppen bekommen. Aufgrund der Corona-Massnahmen findet das Treffen online via Zoom statt. Bitte melde dich mit einer kurzen Mail an an, damit wir dir vor dem Treffen die Zugangsdaten schicken können.Es sind alle Frauen*, intergeschlechtlich, nichtbinär und trans herzlich willkommen – egal ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da, ob du eigene Ideen mitbringst oder dich inspirieren lassen willst, wir freuen uns!
Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Mehr Zeit und Geld für Mütter – Input der EKdM mit anschliessender Diskussion

Frauen*streik-Stammtisch am 14. Januar 2021, 20.15 Uhr online

Am Donnerstag, 14. Januar findet unser erster Stammtisch im 2021 statt. Wir treffen uns online zu einem Input der EKdM mit anschliessender Diskussion zum Thema Eltern- bzw. Mutterzeit.

Auf der politischen Bühne wird derzeit viel über Elternzeit diskutiert. Die Vorstellungen über die konkrete Umsetzung gehen dabei zum Teil weit auseinander. Die EKdM kämpft für eine Elternzeit, die der spezifischen Situation von Müttern gerecht wird und wir wehren uns gegen paritätische Modelle, die Väter und Mütter genau gleich behandeln wollen. Mutter oder Vater werden ist nicht dasselbe: Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit stellen psychische und physische Extremsituationen dar, die kein Pendant kennen. Simple und formale Gleichstellungspolitik kann diesen Unterschieden nicht gerecht werden, sondern tabuisiert stattdessen wichtige Erfahrungen, die nur Mütter machen.

Bitte lest vor dem Treffen die Stellungsnahme der EKdM zum Thema Elternzeit, die uns als Grundlage für die Diskussion dienen wird: Stellungsnahme Elternzeit

Wichtig!
Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Treffen online statt. Bitte melde Dich mit einem kurzen Mail an an, damit wir Dir am 14. Januar den Link zu dem Treffen schicken können. Wir freuen uns auf die Diskussion!

Frauen – ein Detail

von Tamara Funiciello

Dass bei der Vorlage «Ehe für alle» ausgerechnet jener Teil gestrichen wurde, der Frauenpaare rechtlich abgesichert hätte, ist kein Zufall: Politische Entscheide orientieren sich meist an den Bedürfnissen des Mannes.Der Jubel war gross. Am Dienstag nahm der Ständerat endlich die nächste Hürde in Richtung Ehe für alle. Was im allgemeinen Freudentaumel jedoch unterging: Der Ständerat strich einen Teil aus der Vorlage, der für Frauenpaare von existenzieller Bedeutung ist. Jener Ständerat, in dem übrigens 75 Prozent Männer und keine einzige (offen) frauenliebende Frau sitzt.

Der Jubel war gross. Am Dienstag nahm der Ständerat endlich die nächste Hürde in Richtung Ehe für alle. Was im allgemeinen Freudentaumel jedoch unterging: Der Ständerat strich einen Teil aus der Vorlage, der für Frauenpaare von existenzieller Bedeutung ist. Jener Ständerat, in dem übrigens 75 Prozent Männer und keine einzige (offen) frauenliebende Frau sitzt.

Um was geht es? Wenn ein heterosexuelles Ehepaar auf sogenannt natürlichem Weg kein Kind bekommen kann, wird in vielen Fällen auf eine Samenspende zurückgegriffen. Der Vater des Kindes ist automatisch der Ehemann, und zwar nicht nur sozial (weil er Windeln wechselt und Gute-Nacht-Lieder singt), sondern auch rechtlich. Der Ständerat sieht zwar ein, dass zu einer gleichberechtigten Ehe für alle auch der Zugang zur Samenspende gehört, aber er will – im Gegensatz zum Nationalrat – nur die medizinisch begleitete Samenspende im Inland regeln.

Doch die Lebensrealität von frauenliebenden Frauen ist eine andere. Zahlreiche Frauenpaare werden auch in Zukunft auf eine private Samenspende zurückgreifen – einen guten Freund beispielsweise, der im Leben des Kindes eine Rolle spielen kann und möchte. Das ist bei einer medizinischen Spende nicht möglich. Oder das Paar geht in eine Klinik im Ausland, weil es sich die Samenspende in der Schweiz nicht leisten kann. Die Tatsache, dass die Herren Ständeräte sich diese Lebensentwürfe nicht vorstellen können, macht ihre Existenz nicht weniger real.Anliegen von Frauen werden leider immer noch häufig als Zusatzwünsche behandelt, die man auch später noch regeln kann.

Mit gravierenden Folgen. Kommt das Kind eines Frauenpaares ausserhalb des engen Rahmens einer «medizinisch begleiteten Samenspende im Inland» zur Welt, sind die Mütter rechtlich nicht abgesichert. Sie müssen den langwierigen und teuren Umweg über die Stiefkindadoption machen. Verstirbt die Mutter, die das Kind geboren hat, oder kommt es zu einer Trennung, steht die andere Mutter mit nichts da. Sie hat keine Rechte. Das schadet in erster Linie dem Kind, das im schlimmsten Fall eine Bezugsperson verliert.

Ein Parlamentskollege hat mir ins Gesicht sagen dürfen, es handle sich dabei halt lediglich um ein «Detail». Ob ihm aufgefallen ist, dass in der Geschichte der Schweizer Politik «Details» in der Regel die Anliegen von Frauen sind? Wahrscheinlich nicht. Anliegen von Frauen werden leider immer noch häufig als Zusatzwünsche behandelt, die man auch später noch regeln kann. Die Regel ist der Mann – an ihm orientiert sich alles. Die Frau ist das andere Geschlecht, die Ausnahme, das Spezielle, der Sonderwunsch (Sie können sich denken, was mit den Menschen passiert, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen – die sind dann nur noch ein Anhang, nicht mal mehr ein Detail). Darum sind die Krankenkassenprämien von gebärfähigen Frauen teurer – weil die Regel eben ist, nicht gebären zu können.

Diese Wahrnehmung schlägt sich auf die politischen Entscheidungen nieder. Man(n) hat uns immer wieder auf später vertröstet. Beim Frauenstimmrecht, bei der Mutterschaftsversicherung und jetzt hier. Vor einem Jahr hatten wir bei den Nationalratswahlen eine historische Frauenwahl. Das nationale Parlament zeigt, dass es noch nicht reicht, um Frauen zu gleichberechtigten Akteurinnen zu machen. So müssen wir wohl der Stadt Bern mit ihren 70 Prozent Frauen im Stadtparlament folgen, um das endlich zu ändern.

Tamara Funiciello ist Nationalrätin und Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz.

25. November: Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen, wir mobilisieren uns! ✊🏽 🧙🏾‍♀️ 🧙🏻‍♀️ 🧙🏿‍♀️ 🧙‍♀️

Rundum den 25.November werden an vielen Orten der Schweiz Mobilisierungen stattfinden -unter Einhaltung der Einschränkungen, die die Pandemie erfordert.

Hier findet ihr eine Liste mit einigen Aktionen der feministischen- und Frauen*streik-Kollektive.