Kinderbetreuung ist keine Privatsache

Aktion der Eidgenössischen Kommission dini Mueter (EKdM) am 7. März von 11.00 bis 13.00 Uhr, Aarbergergasse und Waisenhausplatz

Wir machen unbezahlte und unterbezahlte Arbeit sichtbar!

250 Millionen Stunden arbeiten Frauen in der Schweiz jährlich im bezahlten Bildungs- und Betreuungswesen. Rund 1000 Millionen Stunden arbeiten sie unbezahlt für die Betreuung von Kindern zu Hause. Diese Arbeit ist keine Privatsache, sondern hoch relevant für die ganze Gesellschaft. Deswegen nehmen wir uns am feministischen Aktionswochenende die Strasse.

In der Aarbergergasse und Waisenhausplatz in Bern treffen wir uns, um unsere Arbeit und ihre Bedeutung für alle sichtbar zu machen: Wir füttern, stillen, spielen, lesen vor, helfen bei den Hausaufgaben, putzen, waschen, rüsten, trösten, pflegen, usw.

Kommt ihr Mütter, Grossmütter, Tanten, Nachbarinnen und Schwestern mit oder ohne Kinder und bringt euren Alltag mit. Mit Töpfen, Wäscheleinen, Spielsachen und mit euren Forderungen. Kommt ihr Kitabetreuerinnen, Tagesschulangestellte, Kindergärtnerinnen, Praktikantinnen und Tagesmütter. Machen wir unsere tägliche Arbeit sichtbar!

Flyer zum Download (Pdf): Flyer Kinderbetreuung ist keine Privatsache


Grafische Gestaltung: noraryser.ch

Letztes Vorbereitungstreffen für das feministische Aktionswochenende

Sonntag 1. März, 14.00-17.00, Gemeinschaftsraum Meinen-Areal (Schwarztorstrasse 76, Haltestelle Brunnhof)

Wir besprechen die Details der tollen Aktion für den Bundesplatz am 8. März und geben unserem Aktionswochenende den letzten Schliff! Und wir brauchen deine Hilfe. Zum Beispiel für: die Barschichten an der Frauen_disco am 6. März – die Mobilisierung für unser Aktionswochenende – Hilfe am Infostand des Kollektivs am Wochenende im Progr – bei der Logistik für die Workshops vom 7./8. März – und so weiter.

Mit mehr als 20 Aktionen, Workshops, Filmführungen, Ausstellungen, einem Fest und einer Sirupbar wird das feministische Aktionswochenende grossartig sein. Komm zum letzten Vorbereitungstreffen des Berner Frauen*streikkollektiv. Es gibt viele Möglichkeiten, um mitzuhelfen und sich für eine feministische Veränderung der Gesellschaft einzusetzen.

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Egal, ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da. Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Wenn du Kinderbetreuung oder eine Übersetzung brauchst, um am Treffen teilzunehmen, schick uns ein Mail an , bis am Mittwoch, 26. Februar am Mittag. Wir werden versuchen, dies zu organisieren.

„Look at us – we are many!“

Ein Fotoprojekt von Gina Roder
Die Foto-Ausstellung gibt den unzähligen Frauenstreik-Aktivist*innen ein Gesicht.

Im Vorfeld des 8. März hat Gina Roder Frauen* portraitiert: Auf einer weissen Wand konnten alle eine Botschaft schreiben und sich so vor der Kamera zeigen, wie sie sich fühlen. Ein endloser Strom aus Wünschen und Forderungen sowie eine grosse Anzahl an partizipierenden Aktivist*innen zeigen die feministische Bewegung kraftvoll und vielfältig!

Am 7. und 8. März im Gang vor der Stube im Progr

Programm feministisches Aktionswochenende 6.-8. März 2020

Unser Programm für das feministische Aktionswochenende ist ready. Und wir auch! Am 7. und 8. März ist es so weit: In Workshops und Gesprächen geht es um gewaltfreie, gerechte und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen, Diskussionen um Solidarität und Freiheit, und Forderungen nach Selbstbestimmung für Frauen und queere Menschen. Es gibt tolle Aktionen und eine Auftakt Frauen(streik)_disco am 6. März.

Hier geht es zum Programm.

Flyer zum Download