Online-Treffen des Kollektivs: Aktionsphase!

14. Februar 2021, 14 Uhr, online

Nach dem letzten Kollektiv-Treffen und einer wahnsinnig energetischen Online-Assise mit hunderten Teilnehmer*innen, fällt am 14. Februar der Startschuss für die konkrete Planung und die Mobilisierung für den 14. Juni 2021! In einem zweiten Teil führen wir unsere Diskussion über die Entscheidungsprozesse des Kollektivs fort und erhalten Updates aus unseren verschiedenen Arbeitsgruppen.

Aufgrund der Corona-Massnahmen findet das Treffen online via Zoom statt. Bitte melde dich mit einer kurzen Mail an an, damit wir dir vor dem Treffen die Zugangsdaten schicken können.

Wie immer sind alle Frauen, intergeschlechtliche, non-binäre und trans Personen herzlich willkommen – egal ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da, ob du eigene Ideen mitbringst oder dich inspirieren lassen willst, wir freuen uns!
Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

NEIN zur „Gesichtsverhüllungs-“ oder „Anti-Burqa“ – Initiative!

Argumente gegen die Initiative

Die Initiative stärkt die Gleichstellung der Geschlechter nicht. Im Gegenteil, sie behindert die Fortschritte der feministischen Bewegung. Eine sexistische, rassistische, paternalistische und zutiefst anti-feministische Initiative

  • Das Vorurteil, wonach muslimische Frauen, und insbesondere Nikabträger*innen, unterdrückt und in ihrer Wahlfreiheit eingeschränkt würden, ist stark verankert. Es ist sexistisch und rassistisch zugleich, wird aber von einem Teil der Politiker*innen aufgenommen und instrumentalisiert, um von aufkommenden Emotionen zu profitieren und an Sichtbarkeit zu gewinnen.
  • Eine solche Interpretation des Nikabs ist nur möglich, wenn über die Köpfe von muslimischen Frauen hinweggesprochen wird und ihre Denk-und Handlungsfähigkeit verneint wird. Ihnen wird die demokratische Teilhabe abgesprochen.
  • Diese Frauen als unterdrückt und als zu ‘etwas gezwungen worden’ zu betrachten, bedeutet ihnen den Status eines politischen Subjekts abzusprechen. Sie werden damit zu Objekten des politischen Diskurses reduziert.Beides können wir in der Initiative und in der dazugehörigen Debatte beobachten.
  • Wer dieses Vorurteil akzeptiert und es benutzt, tendiert dazu die Situation der Frauen in der Schweiz im Vergleich zu idealisieren, auch wenn diese jeden Tag Lohnungleichheit, Feminiziden und anderen Formen der Unterdrückung ausgesetzt sind. Die Feministinnen in der Schweiz fordern reale Antworten auf ihre Kämpfe.
  • Der Vorwand der «Befreiung der Frauen» wurde bereits früher als Rechtfertigung einer politischen Agenda missbraucht (z.B. als die USA die militärische Intervention in Afghanistan moralisch als Befreiung von Burkaträger*innen zu rechtfertigen versuchte). Frauen und die Kleidung von Frauen dürfen nicht als Rechtfertigung für politische und strategische Ziele missbraucht werden.

Auszug aus: Zusammenfassung: Argumentarium der Foulards Violets für die Abstimmung vom 7. März 2021 über die Initiative «für ein Verhüllungsverbot»

Mach mit bei der Vorbereitung des 14. Juni!

Online Treffen des Kollektivs

17. Januar, 14.00 Uhr, online

Am 17. Januar um 14 Uhr erarbeiten wir zusammen, was wir in Bern am 14. Juni 2021 machen wollen. Wir werden auch über die Entscheidungsprozesse des Kollektives reden und sie weiterentwickeln.
Ausserdem werden wir einen Überblick der Aktionen unserer Arbeitsgruppen bekommen. Aufgrund der Corona-Massnahmen findet das Treffen online via Zoom statt. Bitte melde dich mit einer kurzen Mail an an, damit wir dir vor dem Treffen die Zugangsdaten schicken können.Es sind alle Frauen*, intergeschlechtlich, nichtbinär und trans herzlich willkommen – egal ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da, ob du eigene Ideen mitbringst oder dich inspirieren lassen willst, wir freuen uns!
Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Mehr Zeit und Geld für Mütter – Input der EKdM mit anschliessender Diskussion

Frauen*streik-Stammtisch am 14. Januar 2021, 20.15 Uhr online

Am Donnerstag, 14. Januar findet unser erster Stammtisch im 2021 statt. Wir treffen uns online zu einem Input der EKdM mit anschliessender Diskussion zum Thema Eltern- bzw. Mutterzeit.

Auf der politischen Bühne wird derzeit viel über Elternzeit diskutiert. Die Vorstellungen über die konkrete Umsetzung gehen dabei zum Teil weit auseinander. Die EKdM kämpft für eine Elternzeit, die der spezifischen Situation von Müttern gerecht wird und wir wehren uns gegen paritätische Modelle, die Väter und Mütter genau gleich behandeln wollen. Mutter oder Vater werden ist nicht dasselbe: Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit stellen psychische und physische Extremsituationen dar, die kein Pendant kennen. Simple und formale Gleichstellungspolitik kann diesen Unterschieden nicht gerecht werden, sondern tabuisiert stattdessen wichtige Erfahrungen, die nur Mütter machen.

Bitte lest vor dem Treffen die Stellungsnahme der EKdM zum Thema Elternzeit, die uns als Grundlage für die Diskussion dienen wird: Stellungsnahme Elternzeit

Wichtig!
Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Treffen online statt. Bitte melde Dich mit einem kurzen Mail an an, damit wir Dir am 14. Januar den Link zu dem Treffen schicken können. Wir freuen uns auf die Diskussion!

25. November: Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen, wir mobilisieren uns! ✊🏽 🧙🏾‍♀️ 🧙🏻‍♀️ 🧙🏿‍♀️ 🧙‍♀️

Rundum den 25.November werden an vielen Orten der Schweiz Mobilisierungen stattfinden -unter Einhaltung der Einschränkungen, die die Pandemie erfordert.

Hier findet ihr eine Liste mit einigen Aktionen der feministischen- und Frauen*streik-Kollektive.

Die Wahlen stehen an

Unsere Forderungen nach einer gleichberechtigten und diskriminierungsfreien Gesellschaft werden auch auf einer stadtpolitischen Ebene ausgetragen. Wir rufen daher alle wahlberechtigen Berner*innen auf, feministisch zu wählen. Heute ist der letzte Tag, an dem Briefwahl noch möglich ist.

Hier geht’s zur Medienmitteilung!

2021 wird feministisch! Online-Treffen des Berner Frauen*streik-Kollektivs

Am 15. November 2020 um 14 Uhr treffen wir uns zum nächsten Mal. Es werden Informationen aus den verschiedenen Arbeitsgruppen ausgetauscht, wir sprechen über unsere Pläne und Wünsche für 2021 und über die weitere Entwicklung des Kollektivs.Aufgrund der Corona-Massnahmen findet das Treffen online via Zoom statt. Bitte melde dich mit einer kurzen Mail an an, damit wir dir vor dem Treffen die Zugangsdaten schicken können. Es sind alle Frauen*, intergeschlechtlich, nichtbinär und trans Personen herzlich willkommen – egal ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da, ob du eigene Ideen mitbringst oder dich inspirieren lassen willst, wir freuen uns!Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Feministische Sondersession, Stammtische und… einen Streik im 2021?

Treffen des Berner Frauen*streikkollektiv am 23. August

Das Berner Frauen*streik Kollektiv beginnt sein 3. Jahr des Bestehens mit Vollgas. Am Sonntag, 23. August treffen wir uns von 14 bis 17 Uhr im Meinen-Areal an der Schwarztorstrasse 76. Nebst den Informationen aus den Arbeitsgruppen, werden wir über das Kollektiv sowie über unsere Ziele für das Jahr 2021 diskutieren. Wir werden weiter an der Vorbereitung der feministische Sondersession vom 11. und 12. September arbeiten, Informationen von den Arbeitsgruppen erhalten und über unsere Ziele für das Jahr 2021 reden.

Am 14. Juni 2019 haben wir zusammen mit hunderttausenden Menschen klargemacht: Wir verändern die Gesellschaft! Jetzt! Wir sind daran und jede Frau* kann sich dafür engagieren. Komm, erleb diesen spannenden Prozess und wenn du willst, mach mit. 

Aufgrund von Corona, bitten wir dich eine Maske dabei zu haben & deine eigene Verpflegung mitzubringen. Wenn nötig, haben wir auch Masken und Desinfektionsmittel vor Ort.

Brauchst du Kinderbetreuung oder Übersetzung? Dann melde dich bei

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauenstreik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.


Für das Treffen gelten die aktuellen Regeln des BAG.