Online-Treffen von Migrant*innen

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Am 3. März 2021 organisiert das Frauenstreik Kollektiv Bern ab 19 Uhr ein Treffen von Migrant*innen

Vor wenigen Monaten ist unsere Arbeitsgruppe Migration entstanden. Wir wollen die Sichtbarkeit der Themen und Forderungen von uns Migrant*innen verstärken! An diesem ersten Treffen werden wir uns vernetzen und uns darüber austauschen, was uns beschäftigt, was wir uns wünschen und fordern. Wir können uns auch bereits verbünden, um gemeinsame Aktionen zu planen.

Es gibt viel zu Bewegen! Wir können uns gegenseitig stärken, gemeinsam Barrieren überwinden und unsere Stimmen erheben im feministischen Kampf!

Das Treffen ist für Frauen, Trans, intergeschlechtliche und Nicht-binäre Menschen mit persönlicher oder familiärer Migrationserfahrung in die Schweiz. Das Treffen wird auf Hochdeutsch sein, aber wir können auch Gruppendiskussionen in unterschiedlichen Sprachen machen.

Möchtest du teilnehmen, dann schicke deine Anmeldung an . Du wirst danach den Link für das Zoom Meeting am 3.3.21 erhalten.

Die Einladung kannst du gerne an deine Freundinnen weiterleiten! Bis bald!

El miércoles 3 de marzo a las 19 horas el colectivo de la Frauenstreik de Berna organiza un encuentro de mujeres migrantes

Desde hace un par de meses hemos creado el grupo Migración para que las reivindicaciones y los problemas que tenemos las/les migrantes sean más visibles. El 3 de marzo hacemos un primer encuentro online para hablar, fortalecer nuestras redes y pensar en acciones que podríamos llevar a cabo juntas. Anímate! Hay muchas cosas que podemos cambiar, muchas barreras por derribar y nuestras voces tienen que sonar bien fuerte en la lucha feminista.

Si quieres participar, envíanos un mail a para que el día 3 de marzo te enviemos el enlace de Zoom. El encuentro será en Hochdeutsch, pero también podemos hacer grupos de discusión en distintos idiomas.

Puedes invitar a más amigas o conocidas.

El encuentro es para mujeres, personas inter o no binarias que han emigrado a Suiza o cuya familia ha migrado.

Nos vemos!!!

On March 3rd 2021, the Women’s Strike Collective Bern organizes a meeting of migrant women from 7 pm

A few months ago, our working group Migration was formed. We want to increase the visibility of the topics and demands of us migrants! At this first meeting we will network and exchange about what concerns us, what we wish and demand. We can also already join forces to plan joint actions.

There is a lot to move! We can empower each other, break barriers together, and raise our voices in feminist struggle.

The meeting is for women, trans, intergender and non-binary people with personal or family migration experience to Switzerland. The meeting will be in High German, but we can also do group discussions in different languages.

If you want to participate, send your registration to You will receive the link for the Zoom meeting on 3.3.21.

Feel free to forward the invitation to your friends! See you soon!

Frauen – ein Detail

von Tamara Funiciello

Dass bei der Vorlage «Ehe für alle» ausgerechnet jener Teil gestrichen wurde, der Frauenpaare rechtlich abgesichert hätte, ist kein Zufall: Politische Entscheide orientieren sich meist an den Bedürfnissen des Mannes.Der Jubel war gross. Am Dienstag nahm der Ständerat endlich die nächste Hürde in Richtung Ehe für alle. Was im allgemeinen Freudentaumel jedoch unterging: Der Ständerat strich einen Teil aus der Vorlage, der für Frauenpaare von existenzieller Bedeutung ist. Jener Ständerat, in dem übrigens 75 Prozent Männer und keine einzige (offen) frauenliebende Frau sitzt.

Der Jubel war gross. Am Dienstag nahm der Ständerat endlich die nächste Hürde in Richtung Ehe für alle. Was im allgemeinen Freudentaumel jedoch unterging: Der Ständerat strich einen Teil aus der Vorlage, der für Frauenpaare von existenzieller Bedeutung ist. Jener Ständerat, in dem übrigens 75 Prozent Männer und keine einzige (offen) frauenliebende Frau sitzt.

Um was geht es? Wenn ein heterosexuelles Ehepaar auf sogenannt natürlichem Weg kein Kind bekommen kann, wird in vielen Fällen auf eine Samenspende zurückgegriffen. Der Vater des Kindes ist automatisch der Ehemann, und zwar nicht nur sozial (weil er Windeln wechselt und Gute-Nacht-Lieder singt), sondern auch rechtlich. Der Ständerat sieht zwar ein, dass zu einer gleichberechtigten Ehe für alle auch der Zugang zur Samenspende gehört, aber er will – im Gegensatz zum Nationalrat – nur die medizinisch begleitete Samenspende im Inland regeln.

Doch die Lebensrealität von frauenliebenden Frauen ist eine andere. Zahlreiche Frauenpaare werden auch in Zukunft auf eine private Samenspende zurückgreifen – einen guten Freund beispielsweise, der im Leben des Kindes eine Rolle spielen kann und möchte. Das ist bei einer medizinischen Spende nicht möglich. Oder das Paar geht in eine Klinik im Ausland, weil es sich die Samenspende in der Schweiz nicht leisten kann. Die Tatsache, dass die Herren Ständeräte sich diese Lebensentwürfe nicht vorstellen können, macht ihre Existenz nicht weniger real.Anliegen von Frauen werden leider immer noch häufig als Zusatzwünsche behandelt, die man auch später noch regeln kann.

Mit gravierenden Folgen. Kommt das Kind eines Frauenpaares ausserhalb des engen Rahmens einer «medizinisch begleiteten Samenspende im Inland» zur Welt, sind die Mütter rechtlich nicht abgesichert. Sie müssen den langwierigen und teuren Umweg über die Stiefkindadoption machen. Verstirbt die Mutter, die das Kind geboren hat, oder kommt es zu einer Trennung, steht die andere Mutter mit nichts da. Sie hat keine Rechte. Das schadet in erster Linie dem Kind, das im schlimmsten Fall eine Bezugsperson verliert.

Ein Parlamentskollege hat mir ins Gesicht sagen dürfen, es handle sich dabei halt lediglich um ein «Detail». Ob ihm aufgefallen ist, dass in der Geschichte der Schweizer Politik «Details» in der Regel die Anliegen von Frauen sind? Wahrscheinlich nicht. Anliegen von Frauen werden leider immer noch häufig als Zusatzwünsche behandelt, die man auch später noch regeln kann. Die Regel ist der Mann – an ihm orientiert sich alles. Die Frau ist das andere Geschlecht, die Ausnahme, das Spezielle, der Sonderwunsch (Sie können sich denken, was mit den Menschen passiert, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen – die sind dann nur noch ein Anhang, nicht mal mehr ein Detail). Darum sind die Krankenkassenprämien von gebärfähigen Frauen teurer – weil die Regel eben ist, nicht gebären zu können.

Diese Wahrnehmung schlägt sich auf die politischen Entscheidungen nieder. Man(n) hat uns immer wieder auf später vertröstet. Beim Frauenstimmrecht, bei der Mutterschaftsversicherung und jetzt hier. Vor einem Jahr hatten wir bei den Nationalratswahlen eine historische Frauenwahl. Das nationale Parlament zeigt, dass es noch nicht reicht, um Frauen zu gleichberechtigten Akteurinnen zu machen. So müssen wir wohl der Stadt Bern mit ihren 70 Prozent Frauen im Stadtparlament folgen, um das endlich zu ändern.

Tamara Funiciello ist Nationalrätin und Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz.

Treffen am Sonntag via Zoom!

Liebe Alle
Die Fallzahlen steigen und auch wir wollen den Anstieg der Infektionszahlen von COVID-19 stoppen! Wir entschuldigen uns für diese Kurzfristigkeit. Finden aber, dass wir uns unbedingt den aktuellen Umständen entsprechend verhalten müssen.


Daher haben wir in Absprache mit der AG Zämä (da sie einen Teil des Treffens moderieren) entschieden, dass das Kollektiv-Treffen vom kommenden Sonntag, 18.10.2020 ab 14.00 Uhr via ZOOM stattfindet.


Melde dich bitte an (per Mail an: ) und wir senden dir den entsprechenden Link.

Bleibt gesund und wir hoffen auf die Beteiligung vieler Frauen* am Sonntag. Liebe Grüsse AG Koordination

#wirhabenplatz

Wir haben auch unterschrieben. Los, handeln. Nicht zuschauen. #wirhabenplatz #evakuierenJETZT

Download auf: Deutsch, Français, italiano, español und english.

🌿✊🏼Feministische Workshops am Rise Up for Change ✊🏼🌿

Vom 20. bis zum 25. September 2020 findet in Bern das Rise up for Change statt. Während einer Woche wird in Bern gezeigt, wie ein klimagerechtes Zusammenleben in Zukunft aussehen kann. Dass die Lösung für die Klimakrise feministisch sein muss, ist uns allen klar, deshalb komm auch du nach Bern! Es gibt neben verschiedenen Aktionen Zivilen Ungehorsams auch verschiedene Workshops und Diskussionen – Hier findest du das komplette Programm inklusive zwei Workshops zu Ökofeminismus und Sexuality & Gender von Feministischen Streikkollektiven.

Die verschiedenen Klimagerechtigkeitsbewegungen Collective Climate Justice, Extinction Rebellion, Klimastreik und Collectif Break Free arbeiten erstmals alle zusammen, um den nächsten Schritt Richtung ökologische Zukunft anzutreten. Verschiedene Feministische Streikkollektive aus der Schweiz unterstützen die Anliegen des Rise Up For Change – denn die Zukunft ist feministisch!

Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe kommen aus der ganzen Schweiz zusammen und können während mehreren Tagen über Massnahmen zur Abwendung der Klimakrise nachdenken und diskutieren. Kollektiv werden die Aktivist*innen in Klimaversammlungen darüber nachdenken, wie eine soziale und gerechte Welt, ohne Ausbeutung der Natur, aussehen kann. Sei auch du dabei! #RiseUpForChange

Mach mit bei der Feministischen Sondersession!

Der Lock Down ist vorbei, die Krisensituation bleibt. Denn in Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Altersheimen herrschte schon vor Corona Krise! Du bist Expert*in und weisst am besten, welche Probleme und Bedürfnisse im nationalen Krisenmanagement vergessen gegangen sind.

Die Feministische Sondersession ist die Plattform für deine Forderungen, der Ort wo du dich mit Gleichgesinnten vernetzen kannst – deshalb werde auch du Teil davon!

Trage dich hier ein um Teil der Feministischen Sondersession zu werden. weitere Informationen zum Mitmachen findest du unter: http://sondersession.ch/mitmachen-2/

Grosses Treffen der Frauen*streikkoordination Bern

Wir treffen uns offline! Du bist herzlich eingeladen.

Zeit: 28. Juni, 14-17:00 Uhr. Ort: Meinen-Areal an der Schwarztorstrasse 76, folge den Schildern.

Nach dem Frauen*streikjubiläum geht es um die Planung der nächsten grossen Aktionen und Veranstaltungen. Denn wir fühlen uns gelinde gesagt ziemlich veräppelt. Plötzlich waren wir wichtig –sogar «systemrelevant» –wir alle, die im Detailhandel, in der Gesundheitsversorgung, in der Reinigung, in der Kinderbetreuung, in der Sozialen Arbeit, in der Bildung und zu Hause den Laden am Laufen hielten. Zum Dank gabs Applaus – für die Swiss 1.5 Milliarden Franken. Wir tragen mit unserer Arbeit überverhältnismässig viel zur Bewältigung der Krise bei. Es sind hingegen in der Überzahl Männer, die politische Entscheidungen fällen und die Krise managen.
Damit ist jetzt Schluss! Wir wollen mitreden, mitbestimmen und mitentscheiden. Unsere Arbeit trägt die Gesellschaft, wir sind Expertinnen für unsere Arbeit, unser Leben und unsere Sicherheit. Für die Bewältigung der Krise und darüber hinaus braucht es uns. Denn ohne uns geht nichts.

Und drum machen wir weiter und verändern nichts weniger als diese Gesellschaft. Hilfst du mit?

Brauchst du Kinderbetreuung? Dann melde dich bei

Der Raum ist leider nicht rollstuhlgängig.

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauenstreik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Für das Treffen gelten die aktuellen Regeln des BAG.

Feministische Menschenkette!

Wir sind solidarisch!
Wir sind feministisch!
Wir sind verschieden!
Wir sind viele!

Vielen Dank für eure Teilnahme an dieser unendlichen Menschenkette!!!
#frauenstreik #frauenstreikbern #frauenstreik2020

Wir fordern 10 Sitze im Krisenstab des Bundes!

Aufgrund der breiten Unterstützung des Appells von 42 Frauenorganisationen fordern die unterzeichnenden Gruppen 10 Sitze im aktuellen Krisenstab des Bundes:
Es braucht dringend Gesundheitspersonal, Hebammen, Kinderbetreuerinnen, Mütter,
Sozialarbeiterinnen, Lehrerinnen, Migrantinnen, Reinigungspersonal, Hausfrauen und
Beschäftigte aus dem Detailhandel und der Gastronomie im Krisenstab des Bundes.

Plötzlich waren wir wichtig – sogar „systemrelevant“. Die Coronakrise hat allen vor Augen geführt, wie wichtig die von Frauen geleistete Arbeit für das Funktionieren unserer Wirtschaft ist: 69 Prozent des gesamten Arbeitsvolumens in der Schweiz wird im Sorge- und Versorgungssektor geleistet, Frauen leisten über 60 Prozent dieser Arbeit.

Wir Frauen verfügen über eine enorme Erfahrung und Expertise in den Bereichen, die zur Bewältigung dieser Krise zentral sind und trotzdem werden wir weder als Expertinnen noch als Betroffene ernst genommen. Männer managen die Krise an uns vorbei. Damit ist jetzt Schluss!

Der aktuelle Krisenstab des Bundes repräsentiert weder unsere Arbeit, noch unsere legitimen Forderungen und Anliegen, noch sind wir selbst angemessen vertreten. Von 14 Personen im Krisenstab sind lediglich 2 Frauen. Das ist Ausdruck der extrem ungleichen Verteilung von Macht und politischer Repräsentation zwischen den Geschlechtern. Die einen haben Macht, Geld und Entscheidungsgewalt, die anderen machen den Grossteil der Arbeit. Doch uns reicht es!

Wir wollen mitreden, mitbestimmen und mitentscheiden. Unsere Arbeit trägt die Gesellschaft, wir sind Expertinnen für unsere Arbeit, unser Leben und unsere Sicherheit. Für die Bewältigung der Krise und darüber hinaus braucht es uns.
Denn ohne uns geht nichts!

Online Treffen: Planung 14. Juni 2020

Der 14. Juni 2020 nähert sich in grossen Schritten. Wir möchten das Jubiläum feiern. Wir möchten weiter kämpfen und laut sein!

Ein Jahr nach dem grossartigen und wunderbaren Streik stehen wir vor einer grossen gesellschaftlichen Herausforderung. Dieser müssen und wollen wir feministisch begegnen. Wir laden euch dazu ein, euch zu beteiligen, eigene Ideen zu entwickeln oder euch den Aktionen, die wir planen, anzuschliessen.

Am 4. Juni, 20:00 treffen wir uns online, um den 14. Juni vorzubereiten. Ihr könnt euch hier anmelden:

UND: Zurzeit läuft Vieles und ihr könnt Teil davon sein. Wartet nicht bis zum Treffen am 4. Juni und meldet euch JETZT bei mit euren Ideen, für Infos oder um euch zu engagieren.

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Egal, ob schon lange dabei oder zum ersten Mal da. Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauen*streik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.