#wirhabenplatz

Wir haben auch unterschrieben. Los, handeln. Nicht zuschauen. #wirhabenplatz #evakuierenJETZT

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🌿✊🏼Feministische Workshops am Rise Up for Change ✊🏼🌿

Vom 20. bis zum 25. September 2020 findet in Bern das Rise up for Change statt. Während einer Woche wird in Bern gezeigt, wie ein klimagerechtes Zusammenleben in Zukunft aussehen kann. Dass die Lösung für die Klimakrise feministisch sein muss, ist uns allen klar, deshalb komm auch du nach Bern! Es gibt neben verschiedenen Aktionen Zivilen Ungehorsams auch verschiedene Workshops und Diskussionen – Hier findest du das komplette Programm inklusive zwei Workshops zu Ökofeminismus und Sexuality & Gender von Feministischen Streikkollektiven.

Die verschiedenen Klimagerechtigkeitsbewegungen Collective Climate Justice, Extinction Rebellion, Klimastreik und Collectif Break Free arbeiten erstmals alle zusammen, um den nächsten Schritt Richtung ökologische Zukunft anzutreten. Verschiedene Feministische Streikkollektive aus der Schweiz unterstützen die Anliegen des Rise Up For Change – denn die Zukunft ist feministisch!

Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe kommen aus der ganzen Schweiz zusammen und können während mehreren Tagen über Massnahmen zur Abwendung der Klimakrise nachdenken und diskutieren. Kollektiv werden die Aktivist*innen in Klimaversammlungen darüber nachdenken, wie eine soziale und gerechte Welt, ohne Ausbeutung der Natur, aussehen kann. Sei auch du dabei! #RiseUpForChange

Feministische Sondersession, Stammtische und… einen Streik im 2021?

Treffen des Berner Frauen*streikkollektiv am 23. August

Das Berner Frauen*streik Kollektiv beginnt sein 3. Jahr des Bestehens mit Vollgas. Am Sonntag, 23. August treffen wir uns von 14 bis 17 Uhr im Meinen-Areal an der Schwarztorstrasse 76. Nebst den Informationen aus den Arbeitsgruppen, werden wir über das Kollektiv sowie über unsere Ziele für das Jahr 2021 diskutieren. Wir werden weiter an der Vorbereitung der feministische Sondersession vom 11. und 12. September arbeiten, Informationen von den Arbeitsgruppen erhalten und über unsere Ziele für das Jahr 2021 reden.

Am 14. Juni 2019 haben wir zusammen mit hunderttausenden Menschen klargemacht: Wir verändern die Gesellschaft! Jetzt! Wir sind daran und jede Frau* kann sich dafür engagieren. Komm, erleb diesen spannenden Prozess und wenn du willst, mach mit. 

Aufgrund von Corona, bitten wir dich eine Maske dabei zu haben & deine eigene Verpflegung mitzubringen. Wenn nötig, haben wir auch Masken und Desinfektionsmittel vor Ort.

Brauchst du Kinderbetreuung oder Übersetzung? Dann melde dich bei

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauenstreik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.


Für das Treffen gelten die aktuellen Regeln des BAG.

Mach mit bei der Feministischen Sondersession!

Der Lock Down ist vorbei, die Krisensituation bleibt. Denn in Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Altersheimen herrschte schon vor Corona Krise! Du bist Expert*in und weisst am besten, welche Probleme und Bedürfnisse im nationalen Krisenmanagement vergessen gegangen sind.

Die Feministische Sondersession ist die Plattform für deine Forderungen, der Ort wo du dich mit Gleichgesinnten vernetzen kannst – deshalb werde auch du Teil davon!

Trage dich hier ein um Teil der Feministischen Sondersession zu werden. weitere Informationen zum Mitmachen findest du unter: http://sondersession.ch/mitmachen-2/

Grosses Treffen der Frauen*streikkoordination Bern

Wir treffen uns offline! Du bist herzlich eingeladen.

Zeit: 28. Juni, 14-17:00 Uhr. Ort: Meinen-Areal an der Schwarztorstrasse 76, folge den Schildern.

Nach dem Frauen*streikjubiläum geht es um die Planung der nächsten grossen Aktionen und Veranstaltungen. Denn wir fühlen uns gelinde gesagt ziemlich veräppelt. Plötzlich waren wir wichtig –sogar «systemrelevant» –wir alle, die im Detailhandel, in der Gesundheitsversorgung, in der Reinigung, in der Kinderbetreuung, in der Sozialen Arbeit, in der Bildung und zu Hause den Laden am Laufen hielten. Zum Dank gabs Applaus – für die Swiss 1.5 Milliarden Franken. Wir tragen mit unserer Arbeit überverhältnismässig viel zur Bewältigung der Krise bei. Es sind hingegen in der Überzahl Männer, die politische Entscheidungen fällen und die Krise managen.
Damit ist jetzt Schluss! Wir wollen mitreden, mitbestimmen und mitentscheiden. Unsere Arbeit trägt die Gesellschaft, wir sind Expertinnen für unsere Arbeit, unser Leben und unsere Sicherheit. Für die Bewältigung der Krise und darüber hinaus braucht es uns. Denn ohne uns geht nichts.

Und drum machen wir weiter und verändern nichts weniger als diese Gesellschaft. Hilfst du mit?

Brauchst du Kinderbetreuung? Dann melde dich bei

Der Raum ist leider nicht rollstuhlgängig.

Alle Frauen* sind herzlich willkommen! Wir sind verschieden, machen unterschiedliche Erfahrungen und haben vielfältige Anliegen. Aber wir kämpfen auch nach dem Frauenstreik gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte und um diese Gesellschaft zu verändern. Egal, woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, wie alt wir sind, welche Ausbildung wir haben, wie wir leben, wen wir lieben und unabhängig von unserem bei Geburt zugewiesenem Geschlecht. Solidarität ist unsere Stärke.

Für das Treffen gelten die aktuellen Regeln des BAG.

Feministische Menschenkette!

Wir sind solidarisch!
Wir sind feministisch!
Wir sind verschieden!
Wir sind viele!

Vielen Dank für eure Teilnahme an dieser unendlichen Menschenkette!!!
#frauenstreik #frauenstreikbern #frauenstreik2020

Feministischer Postenlauf

Genau ein Jahr nach dem historischen Frauenstreik 2019 macht sich das Frauenstreikkollektiv am 14. Juni nochmals hör-und sichtbar. Corona hat gezeigt, dass die Forderung aktueller sind denn je!

Wegen den Corona-Massnahmen wird es keinen Streik  geben, stattdessen haben wir einen feministischen Postenlauf organisiert. Auf der Demo-Route vom Vorjahr  (siehe Karte unten) findet ihr Posten zu feministischen Themen, darunter Care-Arbeit, Lohngleichheit, Gewalt und Frau*lenzen. Der Postenlauf wird von 14 bis 17 Uhr stattfinden. Startnummernausgabe ist am Bundesplatz. Damit wird die Schutzmassnahmen des BAGs einhalten können, bitten wir dich auch dort mit dem Lauf zu beginnen.  Viele motivierte Helfer*innen werden dafür sorgen, dass es nicht zu grossen Menschenansammlungen kommt. Darüber hinaus stellen wir Desinfektionsmittel bereit.

Zieh dir etwas Violettes an und komm zu unserem Postenlauf. Es wird lustig, lehrreich, kreativ und motivierend für zukünftige feministische Kämpfe.

An allen roten Punkten findest du einen thematischen Posten. Die blauen Punkte markieren allgemeine Infostände zum Frauen*streikkollektiv. Komm vorbei!

SEI AUCH DU TEIL DER FEMINISTISCHEN MENSCHENKETTE

Der Frauen*streik am 14. Juni 2019 war unglaublich wichtig und prägend. Doch die Gleichstellung ist noch nicht erreicht!

Mit der virtuellen FLINT*kette zeigen wir, wie viele wir sind und dass wir trotz Corona-Krise und physischer Distanz weiter für eine Gesellschaft kämpfen, die auf Gleichstellung und Solidarität beruht: ohne Diskriminierung, ohne Sexismus und ohne Gewalt. Gemeinsam können wir die Gesellschaft verändern!

Willst auch du Teil der virtuellen FLINT*kette sein? Dann schicke bis Freitag 12. Juni 12:00 Uhr dein Foto via an uns.

Für ein optimales Ergebnis, verwende bitte Hochformat, strecke die Arme ungefähr auf Brusthöhe aus und lasse recht, links, oben und unten von deinem Körper etwas Platz.
Lila Kleider, Accessoires, Masken und Plakate können gerne mit aufs Bild! Falls du möchtest, kannst du selbstverständlich dein Gesicht verdecken.

Das Video wird am 14.06.2020 online gestellt.
Frauen* verändern die Gesellschaft, JETZT!
Diversität ist unsere Stärke!
Women* of the world unite!“

Wir fordern 10 Sitze im Krisenstab des Bundes!

Aufgrund der breiten Unterstützung des Appells von 42 Frauenorganisationen fordern die unterzeichnenden Gruppen 10 Sitze im aktuellen Krisenstab des Bundes:
Es braucht dringend Gesundheitspersonal, Hebammen, Kinderbetreuerinnen, Mütter,
Sozialarbeiterinnen, Lehrerinnen, Migrantinnen, Reinigungspersonal, Hausfrauen und
Beschäftigte aus dem Detailhandel und der Gastronomie im Krisenstab des Bundes.

Plötzlich waren wir wichtig – sogar „systemrelevant“. Die Coronakrise hat allen vor Augen geführt, wie wichtig die von Frauen geleistete Arbeit für das Funktionieren unserer Wirtschaft ist: 69 Prozent des gesamten Arbeitsvolumens in der Schweiz wird im Sorge- und Versorgungssektor geleistet, Frauen leisten über 60 Prozent dieser Arbeit.

Wir Frauen verfügen über eine enorme Erfahrung und Expertise in den Bereichen, die zur Bewältigung dieser Krise zentral sind und trotzdem werden wir weder als Expertinnen noch als Betroffene ernst genommen. Männer managen die Krise an uns vorbei. Damit ist jetzt Schluss!

Der aktuelle Krisenstab des Bundes repräsentiert weder unsere Arbeit, noch unsere legitimen Forderungen und Anliegen, noch sind wir selbst angemessen vertreten. Von 14 Personen im Krisenstab sind lediglich 2 Frauen. Das ist Ausdruck der extrem ungleichen Verteilung von Macht und politischer Repräsentation zwischen den Geschlechtern. Die einen haben Macht, Geld und Entscheidungsgewalt, die anderen machen den Grossteil der Arbeit. Doch uns reicht es!

Wir wollen mitreden, mitbestimmen und mitentscheiden. Unsere Arbeit trägt die Gesellschaft, wir sind Expertinnen für unsere Arbeit, unser Leben und unsere Sicherheit. Für die Bewältigung der Krise und darüber hinaus braucht es uns.
Denn ohne uns geht nichts!

Appell fordert: Frauen während Coronakrise nicht vergessen

Wann, wenn nicht jetzt? Frauen zählen!

Wir fordern:

1. Wir bestimmen mit am Verhandlungstisch!

2. Massnahmen zum wirtschaftlichen Aufschwung müssen die reale Lebenssituation aller Frauen in der Schweiz berücksichtigen.

3. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss erreicht werden.

4. Die Arbeitsbedingungen in den systemrelevanten Berufen müssen verbessert werden.

5. Gewalt gegen Frauen* ist eine Krise mit epidemischem Ausmass – auch vor und ohne Corona.

6. Es braucht spezifische Unterstützung für Migrantinnen*, denn sie tragen die Kosten der Krise doppelt stark.

7. Die Finanzierung der Krise darf nicht auf dem Rücken der Frauen* geschehen.