Termine

Wie kam es zum Frauenstreik 1991, was hat er bewirkt und wohin steuert der Frauenstreik 2019? Diesen Fragen geht die Veranstaltung am 25. April ab 18 Uhr im Progr nach. Unter anderem mit Geschichtsprofessorin Caroline Arni und Slampoetin Sandra Künzi.

Eintritt frei. Mehr Infos findest du hier.

Am 29. April ist die Feministin Natalia Di Marco aus Argentinien in Bern zu Gast! Sie ist Teil von #NiUnaMenos – einer der stärksten feministischen Bewegungen weltweit.

Gemeinsam mit Nataila wollen wir über Organisierung, Feminismus und Internationalismus sprechen – auch im Hinblick auf den Frauenstreik am 14. Juni und darüber hinaus.

Kommt vorbei!

Offen für alle Geschlechter.
Übersetzung vorhanden (Spanisch – Deutsch).

 

#NiUnaMenos

Ni Una Menos (Keine einzige weniger) entstand 2015 als Antwort auf die brutalen Feminizide und sexualisierte Gewalt in Argentinien. Seither ist die feministische Bewegung im Land immer stärker gewachsen. Sie mobilisiert zu Demonstrationen mit mehreren Hunderttausenden Teilnehmer*innen, macht basisdemokratische Politik in öffentlichen Versammlungen, setzt feministische Themen mit Erfolg auf die politische Tagesordnung und ist dabei, eine verloren geglaubte Kampagne für Abtreibung in ein Gesetz und ein Recht zu verwandeln.

Im Oktober 2016 griffen argentinische Frauen zum ersten Mal zum Streik als Form des politischen Protests, im März 2017 und 2018 waren sie massgeblich an der Organisation der internationalen Frauenstreiks beteiligt.

Mit dem Frauenchor der Reitschule, Christine Schmocker, und siJamais (Simone Schranz, Jacqueline Bernard, Mia Schultz)

organisiert von der Frauen*streik-Koordinationsgruppe Bern

Der Frauenchor der Reitschule unter der Leitung von Anke Held singt zur Einstimmung einige Lieder aus seinem aktuellen Repertoire.

Die Theaterpädagogin Christine Schmocker gibt Einblick in ihre Seminararbeit zu den Theaterstücken der frühen Schweizer Frauenbewegung: An der SAFFA (Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit) anno 1928 führte der Schweizer Verband für Frauenstimmrecht ein Theaterstück auf, das einen grossangelegten Frauenstreik thematisierte. Für welche Anliegen kämpften die Frauen damals mit diesem fiktiven Streik? Sind einige davon heute noch aktuell?

siJamais (Simone Schranz, Jacqueline Bernard, Mia Schultz) präsentieren einen Auszug aus ihrem aktuellen Musikcomedy-Programm «kriminell: Musikalische Massnahme für Vorbestrafte und Unbedarfte». Die drei Musikerinnen haben sich zerstritten und landen schliesslich gemeinerweise alle in derselben Gefängniszelle. Um den Ausbruch zu planen, muss das Trio sich zusammenraufen – vielleicht können wir uns davon einiges für die Streikvorbereitungen abschauen?

Vor der Vorführung laden wir ab 19.30 Uhr zum Apéro ein.

Kommt vorbei, wir freuen uns!

Die Frauenstreik-Koordination Thun/Berner Oberland und die Landfrauen organisieren gemeinsam ein Bäuerinnen-Zmorge. Austausch und gemütliches Beisammensein, mit einem Input von Landfrauen-Präsidentin Christina Bühler. Mehr Infos findest du hier.