Frauen*streik an den Hochschulen

Auch an der Uni Bern und an den Fachhochschulen nimmt der Frauenstreik immer mehr Fahrt auf. Studentinnen und Studenten haben Arbeitsgruppen gegründet. Und Frauen des universitären Mittelbaus arbeitet an einem schweizweiten Manifest.

An einem weiteren Treffen zum Frauenstreik an der Uni und den Fachhochschulen nahmen rund 30 Studierende teil, darunter auch Männer, die den Streik unterstützen wollen. Um die Streik-Vorbereitungen voranzutreiben, wurden verschiedene Arbeitsgruppen gegründet. Unter anderem auch eine Gruppe, die verstärkt Frauen ansprechen will, die an der Uni als Mensa- oder Reinigungs-Angestellte arbeiten. Für Mitte März ist eine Retraite geplant, um gemeinsam in die geplanten Aktionen eintauchen zu können.

Wer mehr Informationen zu den AGs oder allgemein zum Frauenstreik an den Berner Hochschulen möchte: Einfach per Mail an ten.p1550671511uesir1550671511@ebin1550671511u_91s1550671511-f1550671511 melden.

Manifest für den universitären Mittelbau

Auch die Frauen, die im universitären Mittelbau tätig sind, haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Um aufzuzeigen, weshalb es den Frauenstreik auch beim universitären Mittelbau braucht und welche Forderungen sie stellen, haben sie damit begonnen, ein Streik-Manifest zu verfassen. Dieses soll schweizweit verbreiten und von möglichst vielen Wissenschaftlerinnen unterzeichnet werden, bevor es dann am 14. Juni offiziell den Universitäts- und Hochschulleitungen überreicht wird.

Alle interessierten Mittelbau-Frauen* sind herzlich eingeladen, am 6. Februar 2019 in Bern diesen Entwurf zu diskutieren und das weitere Vorgehen (Verbreitung des Manifests, Aktionen im Zusammenhang mit dem Manifest usw.) zu besprechen. Je breiter abgestützt das Manifest ist, desto grösser wird seine Wirkung sein!

Die Sitzung findet am 6. Februar von 16 bis 18 Uhr im Raum A022 der Universität Bern (Gebäude Uni-S, Schanzeneckstrasse 1) statt.